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Pilotwal-Rufe und Pfiffe

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Pfiffe sind tonale Signale und zeigen harmonische spektrografische Strukturen. Rufe klingen subjektiv zwar ebenso tonal für das menschliche Ohr, jedoch zeigen sie andere spektrografische Charakteristika. Ein Großteil aller Rufe zeigen ausschließliche oder partielle Seitenbandenstrukturen und sind somit Laute, die sich (ausschließlich oder partiell) aus einer Vielzahl an Einzelimpulsen zusammensetzen. Spektrografische Ruf- und Pfiffkonturen können ansteigen und abfallen sowie eben oder moduliert verlaufen.


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Klicken Sie ...hier... um gepulste Rufe zu hören
(.mp3-Datei mit 0.4 MB)





Das Klangbeispiel (und die spektrografische Abbildung dazu) beinhaltet mehrere gepulste Rufe in Reihe. Ein Großteil der Rufe sind gleichförmig und können einige Male während dieser Lautsequenz gehört werden. Wie man am Spektrogramm erkennen kann, überlappen sich Rufe in einigen Fällen. Das liegt daran, dass mehrere Pilotwale gleichzeitig ihren Ruf abgeben.


Ruf- (und Pfiff) Vergleiche

Eigene Forschungen (...hier...) haben gezeigt, dass mehr als 80% aller aufgezeichneten Lautäußerungen von Kurzflossen-Grindwalen vor der Südwestküste Teneriffas, Kanarische Inseln, Rufe und Pfiffe waren. Die spektrografische Analyse ergab zudem, dass 89% aller Rufe und Pfiffe 2-15 Mal pro Aufzeichnungssitzung gehört werden konnten (...z.B. hier...), wobei 11% nur einmal vorkamen.